Biography German
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Richards gesangliche Karriere begann eigentlich schon mit 5 Jahren, denn schon zu dieser Zeit sang er einige Werbe Jingles u.a. für Nestle ein…
Gerade zarte 17 Jahre alt, gelangte ein Demo Tape von ihm in die Hände von niemand geringeren als LIONEL RICHIE, der Richards Talent erkannte und ihn mit den Worten:
“Ich kann Dir zwar nichts versprechen, aber du mußt herkommen“ nach LA lockte.
Zu dieser Zeit produzierte LIONEL gerade seine erste Solo CD und hatte ein wenig Probleme mit den Backing Vocals, die dann schließlich zu einem wesentlichen Teil von Richard übernommen wurden, u.a. auf Tracks wie „ALL NIGHT LONG“ und „RUNNING WITH THE NIGHT“
In der darauf folgenden Zeit verbrachte Richard sehr viel Zeit im Studio. Zudem konnte er sich in dieser Phase einige Jobs als Background Sänger u.a. für WHITNEY HOUSTON und MADONNA sichern und schrieb gleichzeitig Erfolgssongs für KENNY LOGGINS und KIM CARNES…
Natürlich ging die Suche für ihn nach einem eigenen Record Deal weiter, und es gab in LA und Umgebung kein Label, dem er nicht seine Demos vorstellte. Just landete ein Demo Tape beim damaligen EMI/MANHATTEN Boss BRUCE LUNDVALL, der gleich mehr als angetan von dem war, was Richard musikalisch zu bieten hatte. LUNDVALL gab Richard nicht nur einen Plattenvertrag, sondern auch die künstlerische und musikalische Freiheit, die ein junger aufstrebender Musiker braucht. Richard nahm Kontakt auf zu seinem Freund FEE WAYBILL (THE TUBES) und diversen anderen hochkarätigen Musikern, wie TIMOTHY SCHMIDT und RANDY MEISNER (EAGLES), mit denen er ein 10 Track Album erstellte, was gleichzeitig den Beginn seiner überaus erfolgreichen Karriere einleitete…
Richards Debüt Album nahm gleich Fahrt in der Erfolgsspur auf, verkaufte sich über 3 Millionen mal und erreichte Platz 3 der Charts. Auch die ausgekoppelten Singles, „DON’T MEAN NOTHING“, „SHOULD’VE KNOWN BETTER“, „ENDLESS SUMMER NIGHTS und „HOLD ON TO THE NIGHTS“ wurden zu Hits, wobei „HOLD ON TO THE NIGHTS” zu Richards erster No 1 wurde…
Zwangsläufig erhielt Richard 1988 die erste GRAMMY NOMINIERUNG “Best Male Rock Performance” für “DON’T MEAN NOTHING”.
Das Nachfolgealbum „REPEAT OFFENDER“ (Mai 1989) setzte noch einen drauf und erreichte Platin-Status. Selbstredend, dass auch die Singles „SATISFIED“, „RIGHT HERE WAITING“ und „ANGELIA“ zu Chartbreakern wurde….
Richards anschließende World Tour führte in durch verschiedene Kontinente u.a. Europa, Australien, Asien und bescherte ihm einen Auftritt in der ehrwürdigen Royal Albert Hall in London. Zur Krönung kam eine weitere Grammy Nominierung „BEST MALE POP VOCAL PERFORMANCE“ für „Right Here Waiting“ hinzu…
Im November 1991 erschien schließlich Album No. 3 „RUSH STREET“, das durch vielseitige Einflüsse wie Country, Funk und Hardrock glänzte. Zudem sicherte sich Richard auf diesem Longplayer die Mitarbeit diverser Größen des Biz, u.a. LUTHER VANDROSS, STEVE LUKATHER, JEFF PORCARO und RANDY JACKSON…
Album No. 4 „PAID VACATION“ erschien im Januar 1994 und glänzte erneut nicht nur durch die Beteiligung prominenter Musiker, sondern einmal mehr durch seine Vielseitigkeit.
Grösster Hit dieses Silberlings war ohne Zweifel die Ballade „NOW & FORVER“, die auch auf dem Soundtrack zu „THE GETAWAY“ vertreten war…
Auf Richards fünftem Album „FLESH & BONE“ (April 1997) führte er seine auf „PAID VACATION“ eingeschlagene Richtung weiter, Rock mit R&B Elementen zu vermischen…
Selbstredend, dass auch die Single „UNTIL IN FIND YOU AGAIN“ die Charts ordentlich aufmischte.
Nach all den erfolgreichen Studio-Werken war es schließlich Ende 1997 Zeit für ein „GREATEST HITS“ Album. Dieses Werk enthielt in seinen zwei Versionen (World & Asia) gleich drei neue Tracks, „ANGELS LULLABY“ , „SLIPPING AWAY“ (Asia Version) und „THANKS TO YOU“ (Asia Version) und bedeutete gleichzeitig das Ende der Zusammenarbeit mit CAPITOL RECORDS, zumal Richard die Gründung eines eigenen Labels anstrebte…
2000 erblickte „DAYS IN AVALON“ das Licht der Rockwelt, allerdings war dieses Werk anfangs in Europa nur schwer erhältlich. Auffällig auf diesem Album vor allem die etwas „ruhigere Gangart“ von Richard in Sachen Songwriting ohne jedoch seinem typischen Stil untreu zu werden…
Mitte 2004 wurde es schließlich Zeit für Richards siebtes Studioalbum „MY OWN BEST ENEMY“, auf dem er einmal mehr sein unglaubliches Gespür für tolle Melodien unter Beweis stellen konnte. Bestes Beispiel hierfür bildeten Tracks wie „READY TO FLY“ und „WHEN YOU’RE GONE“, die auch als erste Singles ausgekoppelt wurden…
Bis zum heutigen Tag hat sich Richard nicht nur einen Namen als großartiger Sänger und Musiker gemacht, sondern war und ist vor allem als Songwriter, Studiomusiker und Producer einer DER gefragtesten und erfolgreichsten Protagonisten der Rock und Pop Szene. Die Credit Liste dieses Ausnahmetalents liest sich wie ein „Who is Who“ des Musikbusiness, hier nur ein paar Beispiele: GEORGE BENSON, CHICAGO, WHITNEY HOUSTON, MADONNA, BILLY JOEL, MICHAEL BOLTON, RICK SPRINGFIELD, CHER, HEART, TOTO, BARBARA STREISAND, NSYNC, SARAH BRIGHTMAN, NATALIE COLE, KENNY ROGERS, BARRY MANILOW…
Den Lohn hierfür erhielt er jüngst 2004, als er mit LUTHER VANDROSS den Grammy für „SONG OF THE YEAR“ „DANCE WITH MY FATHER“ erhielt…
Richard Marx…eben ein außergewöhnliche Karriere und ein außergewöhnlicher Musiker…
(Basierend auf der original Biografie (c) by Richard Marx com, mit persönlichen Anmerkungen und Nuancen von Webmaster DJ Bonne)








